Mittwoch, 18. Juli 2018

Und jetzt so richtig!

Es geht wieder los, ab ins nächste Abenteuer!

Nachdem mich die erste Testphase mit gut zwei Monaten in Südostasien begeistert hatte, ging es an die Weltreiseplanung 2.0.

Während der vergangenen beiden Monate in Deutschland ist viel passiert. Es gab ein tolles Familientreffen auf Mallorca und ich durfte auf drei wundervollen Hochzeiten tanzen.

Nebenbei konnte ich mich intensiv um meine weiteren Reisepläne kümmern und setze die Planung nun in die Tat um.


Der Reiseplan

Mal sehen, ob alles ziemlich so laufen wird, wie ich mir das vorstelle. Aktuell sieht meine Route so aus:


Nach ungefähr drei Wochen in Kolumbien geht es durch komplett Zentralamerika (außer Honduras und El Salvador) hoch bis nach Mexiko.

In Mexiko tausche ich dann meine 2 gegen eine 3 vor der 0 und feiere dies mit ein paar meiner besten Freunde irgendwo mit den Füßen im Sand.

Anschließend geht's rüber nach Kuba, wo ich zwei Wochen mit meiner lieben Mama rumreisen werden.

Und daaaaann geht es nochmal ganz bis ans Ende der Welt, endlich nach Australien!
Dort werde ich mehrere Monate bleiben und hoffe, dass ich mein Work & Travel Visa gut nutzen kann.



Die große Aufregung vor dem Start

Nun sitze ich also hier und warte gerade 4 Stunden am Londoner Flughafen. Mein Flug geht dann noch weiter über Toronto bis nach Bogotá.
Nach ungefähr 18 Stunden komme ich dann voraussichtlich in der Hauptstadt Kolumbiens an und habe zum Glück schon einen Abholservice vom Hostel gebucht, da ich recht spät am Abend lande und nicht direkt in Kolumbien am Bus- oder Taxisuche gehen möchte.


Besonders die letzten Stunden vor dem Check-in bin ich jedes Mal wieder ganz schön aufgeregt. Ich glaube, das legt sich auch nach 100 Mal Fliegen bei mir nicht.

Zum einen gehe ich natürlich permanent im Kopf nochmal mein Gepäck durch, in der Hoffnung nichts vergessen zu haben, aber vor allem mache ich mir jedes Mal Gedanken über mein Ticket und den Check-in. Ganz besonders bei internationalen Flügen und noch spezieller bei Flügen nach oder auch nur via Kanada ist Vorsicht geboten.

Ich frage mich immer, wie Leute das machen, die sich mit dem ganzen Onlinekram und Tickets weniger auskennen. Und dann noch die langen Schlangen am Flughafen und alle Details, die schon beim Online Check-in beachtet werden müssen.
Ein Wahnsinn ist das!

Aufgrund meiner diversen Vornamen habe ich jedes Mal wieder die Befürchtung, dass sich doch irgendwo ein Fehler eingeschlichen haben könnte und ich im schlimmsten Fall nicht mitgenommen werde.

Das ist mir zwar noch nie passiert und sicherlich auch ziemlich quatschig, aber so ist es nunmal bei mir.

Wie bislang jedes Mal wurde ich auch heute von Hamburg aus mitgenommen und war ab dem Moment nach dem Check-in tiefenentspannt und bin direkt im Flieger eingeschlafen.


Mein Weltreisegepäck

Auch mit meinem Reisegepäck habe ich mir während meiner Planungsphase intensiv beschäftigt. Dass es dieses Mal ein eigener Backpack werden sollte, soviel stand fest. 
Da gibt es allerdings eine ganz schön große Auswahl.

Nachdem ich diverse Modelle probe getragen und mich durch unzählige Testberichte geforstet hatte, entschied ich mich dann final gegen den typisch deutschen Deuter.

Ein praktisches Modell von Lowe Alpine in petrol ist es geworden. Die Möglichkeit den Backpack für Flüge optimal umwandeln zu können und das relativ leichte Gewicht hat mich überzeugt.


Besonders stolz bin ich aber jetzt auf mich, nachdem ich den Backpack auf die Waage am Check-in Schalter stellen durfte.

Ich reise mit nur 11,8 kg los und freue mich jetzt schon über jedes unnötige Kleidungsstück, das ich tatsächlich nicht eingepackt habe!


Und was mache ich, wenn ich ankomme?

Wenn ich in Bogotá gelandet bin und in mein Hostel eingecheckt habe, dann schlafe ich erstmal!

Wenn ich dann wieder aufwache, starte ich ganz entspannt in den Tag, lese in meinem digitalen Reiseführer und überlege mir dann, wie ich die ersten Tage so verbringe.


Das erste Hostel habe ich für 2 Nächte gebucht und schaue mal, ob es in Südamerika mit der spontanen Rumreiserei genauso gut klappt, wie in Asien.


Ich bin gespannt und hoffe, ihr seid es auch 😊





Samstag, 14. April 2018

Auf Wiedersehen, Vietnam!

Als ich am Abend mit dem Bus aus Sapa zurückgekommen war, habe ich etwas sehr Untypisches für das Old Quarter von Hanoi erlebt. Keine Roller auf den Straßen!

Wie ich später erfuhr werden jedes Wochenende einige Straßen für einen Wochenendmarkt und zahlreiche Aktivitäten für den Verkehr gesperrt. Was sonst stets mit einer gewissen Lebensgefahr verbunden war, erschien plötzlich ganz leicht - das Überqueren der Straßen oder auch nur am Rand Langlaufen.

Da ich das gerne nochmal erleben wollte, habe ich meinen Weiterflug von Hanoi nach Siem Reap in Kambodscha für Samstag anstelle schon für Freitag gebucht.

Hanoi Highlights

Den Rest der Woche habe ich natürlich gut genutzt. Auch für diese Tage hatte ich ein Bett im Babylon Garden In gebucht. Im neuen Zimmer habe ich dann gleich Mirka aus Tschechien kennengelernt, die gerade am Anfang ihrer Alleine-Reise durch Vietnam stand.

Ich habe zum ersten Mal eine Fahrt über Grab mit einem Roller gebucht. Das war ein tolles Erlebnis. In Vietnam kommt man einfach am schnellsten per Roller durch den Verkehr. Dort selbst zu fahren war allerdings nun wirklich keine Option für mich. - dafür ist der Verkehr viel zu verrückt. Auf dem Rücksitz eines erfahrenen Hanoi-Rollerfahrers war das für mich schon Abenteuer genug.

Am Nachmittag habe ich mir eine herrliche Massage im Omamori Spa gegönnt. Wieder eine Empfehlung aus dem Lonely Planet Vietnam. Hier massieren professionell ausgebildete Masseurinnen mit Sehbeinderung, die alle anderen Sinne wirklich besonders gut einsetzen. Absolut empfehlenswert!

Durch einen glücklichen Zufall und getrieben von plötzlichem Hunger habe ich das wohl beste Restaurant der Stadt für Bun Cha gefunden. Das zumindest hat mir eine nette Vietnamesin glaubwürdig berichtet, die gerade eine Food Tour für einen Deutschen veranstaltete.

Sie hat mir dann für den Abend noch einen Besuch in dem Café, in dem sie arbeitet, empfohlen.

Zusammen mit Mirka habe ich die Empfehlung glatt befolgt und wir hatten einen tollen Abend. Das Café heißt nicht von ungefähr The Railway Hanoi. Es befindet sich direkt an den Zuggleisen und mehrfach täglich fährt hier auch ein Zug vorbei.

Anders als beim Train Market in Bangkok fährt dieser Zug gar nicht mal so langsam vorbei und auch wirklich sehr, sehr dicht. Die Leute vom Railway Hanoi bereiten ihre Gäste jedes Mal sehr gut auf das bevorstehende Spektakel vor und erklären ganz genau, was zu tun ist: Ganz weit an die Hauswand stellen und möglichst nicht bewegen.

Nach diesem Café am Abend war das letzte Highlight für mich in Hanoi wieder ein Café. Es nennt sich das Note Café und macht ebenfalls seinem Namen alle Ehre. Hier liegen kleine bunte Klebezettel für alle Besuche aus, die mit lustigen oder klugen Sprüchen beschriftet und überall angeklebt werden können. Das Café ist schon völlig zugeklebt und sieht ziemlich einladend aus. Dazu gibt es noch einen Blick über den See mitten in Hanoi und einen ziemlich leckeren Eiskaffee.

Meine erste Fahrt mit Grab Moto


Museumsbesuch: Temple of Literature


Bun Cha im besten Bun Cha Straßenrestaurant der Stadt


Die gerösteten Hunde habe ich nicht probiert auch wenn sie in Vietnam als Delikatesse gelten


Abends mit Mirka


Achtung, der Zug fährt durch!

Ziemlich nah dran!

The Railway Hanoi

Abendlicher Blick auf den See mitten in Hanoi

Letzter Eiskaffee im Note Café

Überall kleine Notizen. Ich habe mich natürlich auch verewigt.



Auf Wiedersehen, Hanoi!


Ich muss zugeben, dass mir der Abschied nach den Tagen in Hanoi nicht ganz so schwer gefallen ist. Zwar hat mir die Stadt super gut gefallen mit den vielen Cafés, den Seen und zahlreichen Highlights. Aber dieser rauschende Verkehr und die Millionen von Rollern machen einfach auch müde.

Von Vietnam möchte ich aber gerne bald mehr sehen und auch die Mitte und den Süden des Landes einmal erkunden. Das steht ab sofort auf meiner Reise-Wunschliste.

Ich möchte meine neuen Reisefreunde nicht missen und empfehle jedem einen Besuch der vietnamesichen Haupt- und zweitgrößten Stadt des Landes. Ein paar Tage reichen aber voll und ganz aus, um die Atmosphäre einzufangen und anschließend begeistert weiterzuziehen.

Auf nach Kambodscha

Wieder ein Stempel mehr im Reisepass. Juhuu!




Freitag, 13. April 2018

Auf zur vietnamesischen Insel Cat Ba

Zurück in Hanoi hatte ich einen Tag lang Zeit mich voll und ganz jeglichem Touri-Programm zu widmen. Da ich nicht der größte Fan von Museen bin und mein Bedarf an Tempelbesuchen inzwischen bereits gedeckt war, habe ich mir einen lustigen und einen leckeren Programmpunkt ausgesucht.

Wasserpuppen Theater in Hanoi

Das Wasserpuppen Theater ist in Vietnams Kulturprogramm fest integriert. Da ich mir darunter wenig vorstellen konnte, habe ich mir nach einem ausgiebigen Spaziergang durch Hanois Straßen für 100.000 Dong (knapp 4 Euro) gleich ein Ticket für die Nachmittagsvorstellung gekauft.

Auch wenn ein paar meiner Sitznachbarn im Thang Long Water Puppet Theater einfach mal während der einstündigen Vorstellung eingeschlafen sind fand ich die Darbietung ganz reizend. Während die Mitte der Bühne aus einem Wasserbecken besteht, untermalen von rechts und links vietnamesische Künstler mit traditionellen Instrumenten und Gesang die Vorstellung. Innerhalb von 20 kurzen Akten wird ein Teil der Geschichte des Landes mithilfe der Puppen im Wasser nachgespielt.

Mir hat die Vorstellung gut gefallen und die Leute, die die Puppen und auch Drachen und kleine Kutschen und Bälle führen stehen wohl hinter der Bühne mit den Beinen tatsächlich auch im Wasser. Insgesamt ist das ganze Schauspiel schön anzusehen und anzuhören.


Vor dem Wasserpuppen Theater


Fotos waren nicht gestattet, daher nur ein Foto von der Broschüre, die es dazu gab.

Food Tour mit Huyen

Der leckere Teil des Tages begann dann für mich am Abend. Da mir die Stadtführung schon so gut gefallen hatte, hatte ich über Hanoi Free Walking Tours  gleich noch die Food Tour wieder mit der Studentin Huyen gebucht.

Insgesamt gab es fünf Gerichte zu probieren. Wobei probieren es nicht ganz trifft, da es jeweils eine volle Mahlzeit war. Hui, war ich satt!! Aber lecker war's.

Die vietnamesische Küche sagt mir gut zu. Es gibt meist viel mit Nudeln, dazu Gemüse und ziemlich viel Fleisch. Würzen und vor allem Schärfe hinzufügen bleibt in der Regel jedem Gast selbst überlassen.


Pho Bo - Nudelsuppe mit Rindfleisch. Mein Favorit!


Wachteleier-Omelett 


Austern mit richtig viel Käse überbacken


Huyen und ich und die Austern

Bun Cha - Vermicelli, Brühe und jede Menge speckiges Schweinefleisch vom Grill


Ein typisches Straßen-Restaurant, spezialisiert auf genau ein Gericht.

Auf zur Insel

Nachdem wir uns alle bei Mama Sa wiedergetroffen hatten, haben Verena, Matias und ich gleich beschlossen, dass wir unsere nächsten Tage gemeinsam planen wollen. Für uns alle stand die Besichtigung der Halong Bucht auf der Agenda.

Typischerweise buchen die meisten Touristen eine kleine Kreuzfahrt mit Übernachtung in Buchtnähe. Leider hatte ich von dieser Aktivität nicht viel Gutes gehört und suchte daher nach Alternativen.

Eine schönere Möglichkeit war schnell gefunden. Wir haben eine Kombination aus Bus und Fähre zur Insel Cat Ba gebucht und uns dort für zwei Nächte ein Hotel genommen. Im Dreierzimmer kostet die Nacht pro Person ganze zwei Euro. Zwar waren die Matratzen hart wie Holz, aber die Aussicht macht dem Namen des Hotels alle Ehre: Trang Anh Sea View Hotel.

Fähre nach Cat Ba

Aussicht auf den Hafen aus unserem Hotelzimmer


Am ersten Tag haben wir uns dann direkt noch an einen der Strände Cat Bas gelegt. Es gibt drei davon: Cat Co 1, 2 und 3. Da Nummer eins und zwei jeweils aufgrund von Großbaustellen gesperrt waren, wurde es für uns dann Cat Co 3. Auf Cat Ba werden viele neue Hotel gebaut. Für die natürliche Umgebung sieht es dort aktuell nicht so vielversprechend aus.

Da sich die Suche nach einem günstigen Taxi auf Cat Ba nicht sonderlich erfolgreich gestaltet hat, haben wir unser eigentliches Ziel für den Abend, das Cannon Fort, nicht mehr erreicht. Wie es der Zufall aber nunmal so möchte haben wir dennoch den perfekten Ort für einen perfekten Sonnenuntergang gefunden. Mit einem Hanoi Bier in der Hand konnten wir diesen dann von der Aussichtsmauer des Le Pont Hostel aus genießen.


Schöne Aussichten auf dem Weg zum Strand


Cat Co 3


Feierabend-Bier


Traumhafter Sonnenuntergang


Tagesausflug zur Lan Ha Bucht

Auf mehrfache Empfehlung unter anderem durch meinen Reiseführer (Lonely Planet Vietnam) haben wir für den zweiten Tag einen Tagesausflug zur Lan Ha Bucht gebucht. Auf der Tour bekommt man in der Ferne auch die Halong Bucht zu sehen, wenn das Wetter es zulässt. Im Gegensatz zur Halong Bucht sollte die Lan Ha Bucht aktuell noch deutlich weniger von Touristen überflutet sein und mindestens genauso schön anzusehen.

Auch wenn das Wetter keine perfekt klare Sicht zugelassen hat, kann ich dies durchaus bestätigen. Der Bootsausflug war wunderschön. Die Sicht auf die Lan Ha Bucht war eine absolute Wucht!

Wenn wir nicht gerade über das glasklare Wasser geschippert sind, dann konnten wir zwischendurch direkt vom Boot aus ins Wasser springen, schnorcheln gehen, Kayak fahren oder das leckere Mittagessen genießen. 

Den Ganztages-Ausflug hatten wir für 700.000 Dong (26 Euro) bei Cat Ba Ventures gebucht. Dieser Anbieter hat kleine Gruppen und fährt nicht die völlig überfüllten Haltestellen an, damit man die Aussichten auch wirklich in Ruhe genießen und auf sich wirken lassen kann.

Kurz vor Ende des Ausflugs haben wir noch ein traditionelles Fischerdorf besucht und einige Erklärungen zur Fischerei und Fischzucht von unserem coolen Guide Tom erhalten.



Lan Ha Bucht


Auf dem Boot durch die Bucht



Typisch Vietnam


Fischerdorf


Zurück an Land haben wir uns dann in einem der Restaurants direkt am Hafen einen Hot Pot gegönnt. Dieses Gericht steht oft in Vietnam auf den Speisekarten und ist für mich vergleichbar mit einem Fondue aus Brühe und Fleisch, Meeresfrüchten oder Gemüse. Es war zwar eine spannende Aktion, da wir nicht so recht wussten, wann was in den großen Topf kommt und wann es fertig ist, es konnte allerdings dennoch nicht meine persönliche Bestenliste an vietnamesischen Gerichten erreichen.


Hot Pot zum Abendessen


Frische Kokosnuss zum Nachtisch


Rollertour über die Insel

Vor unserer Rückfahrt hatten wir noch ein paar Stunden Zeit und wollten die Insel ein bisschen erkunden. Und wie geht das am Besten? In Vietnam natürlich mit dem Roller!

Ebenfalls eine der Aktivitäten, die ich mir für diese Reise fest vorgenommen hatte. Da ich bis dato erst ein paar Mal hinten auf einem Roller in Deutschland mitgefahren war, war mir das Ganze nicht so ganz geheuer. Ich wollte ganz sicher nicht zu einer der zahlreichen Verletzen aufgrund eines Rollerunfalls gehören.

Nun gut, wir haben uns also jeder einen Roller gemietet für knapp unter drei Euro für den halben Tag inklusive Sprit. Nach einer sehr knappen Einweisung durch den Vermieter ging es dann auch direkt los. Erstmal ganz langsam und dann weiterhin langsam. Aber es ging voran. Langsam eben.

Dann kamen ein paar Kurven, ein paar Steigungen, tolle Landschaften an der Seite und ein großartiges Gefühl. Inzwischen bin ich vom Rollerfahren fast so begeistert wie vom Tauchen. Wieder ein ganz besonderes Gefühl von Freiheit. Man sitzt gemütlich, hat einen wackeligen Helm auf dem Kopf, dreht einmal kurz am rechten Hand-Dings-Da und düst ganz einfach durch die Gegend.

Gefühlt sind wir mit 200 Km/h über die Straßen gejagt. In Wirklichkeit waren es vermutlich eher 20 Km/h, aber wer kann das schon so wirklich sagen. Tachometer funktionieren wohl in Südostasien grundsätzlich an Rollern nicht. Selbes gilt in der Regel auch für die Tankanzeige. Man fährt also einfach nach Gefühl.


Begeisterte Neu-Rollerfahrerin
Auf unserer Tour haben wir zwei Höhlen besichtigt. Eine mit einem netten Guide und die andere haben wir einfach eigenständig besichtigt, was mir nicht so ganz geheuer war. Am Eingang der Höhle saß niemand, den man hätte bezahlen können, aber der Weg in die Höhle war zu einfach, um ihn nicht zu gehen. Somit sind wir dann für mich sehr lange 20 Minuten mit unseren Handy-Taschenlampen durch die stockdunkle Höhle gelaufen. Immerhin gab es einen festen Weg, dem wir folgen konnten. An gruseligen Fledermäusen vorbei.

Abenteuer überlebt!



Führung durch den Hospital Cave


Unser Guide durch die Höhle


Die andere Höhle ohne offiziellen Eintritt und ohne Führung



Tolle Aussichten am Straßenrand


Patriotismus in Vietnam


Nachdem wir glücklich unsere Roller wieder abgegeben hatten, trennten sich dann unsere Wege. Matias und Verena sind gemeinsam weiter in Richtung Süden gefahren und ich habe den Rückweg nach Hanoi wieder per Bus und Fähre angetreten.

Auch das macht für mich eine gute Reise aus, wenn man allein unterwegs ist: Spontane Weggefährten, die zu Reisefreunden werden.


Auch der Bus fährt auf der Fähre mit, die Passagiere müssen allerdings aussteigen